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Illustration mit gebrochenem Ein-Euro

Aktien als Inflationsschutz

Warum Aktien helfen können, die Kaufkraft des Geldes zu erhalten

Für Anleger stellt die Inflation eine große Herausforderung dar. Sie führt dazu, dass die Kaufkraft des Geldes sinkt, sodass für den gleichen Geldbetrag weniger Güter gekauft werden können. Liegt die Verzinsung von Spareinlagen unterhalb der Inflationsrate, verlieren Geldanlagen mit der Zeit an Wert. Wie die Deutsche Bundesbank festgestellt hat, ist diese sogenannte negative reale Einlageverzinsung kein seltenes Phänomen. Demnach waren negative Realzinsen in den vergangenen Jahrzehnten eher die Regel als die Ausnahme.¹ Vor diesem Hintergrund suchen Anleger nach Möglichkeiten, ihr Vermögen vor dem Wertverlust durch Inflation zu schützen. Eine potenzielle Strategie ist die Investition in Aktien.

 

Warum Aktien als Inflationsschutz gelten

Aktien repräsentieren Unternehmensbeteiligungen. Unternehmen haben in der Regel die Möglichkeit, ihre Preise steigenden Kosten anzupassen. Steigen die Produktions- oder Rohstoffpreise, können diese Kosten oft zumindest teilweise an die Kunden weitergegeben werden. Dadurch bleiben die Unternehmensgewinne – und damit auch die ausgeschütteten Dividenden und Aktienkurse – potenziell stabil oder wachsen weiter. Dies unterscheidet Aktien von vielen anderen Anlageklassen wie festverzinslichen Wertpapieren, deren Renditen durch Inflation real an Wert verlieren können.

 

Historische Entwicklung: Aktienrenditen und Inflation
Langfristig betrachtet haben Aktienmärkte weltweit Renditen erzielt, die über der Inflationsrate liegen. In Deutschland, den USA und anderen Industrieländern konnten Anleger mit einem breit gestreuten Aktienportfolio über Jahrzehnte hinweg die Kaufkraft ihres Vermögens erhalten und ausbauen. Zwar gibt es kurzfristige Schwankungen und Phasen mit negativen Renditen, doch diese gleichen sich langfristig meist aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Credit Suisse aus dem Jahr 2020, für die die Finanzmärkte in 23 Ländern im Zeitraum von 1900 bis 2020 analysiert wurden. In allen untersuchten Staaten entwickelten sich Aktien unter Berücksichtigung der Inflation in diesem Zeitraum besser als Anleihen, Spareinlagen oder Geldmarktpapiere. Internationale Aktien haben demnach in den vergangenen 120 Jahren eine annualisierte und reale, also inflationsbereinigte Rendite von 5,2 Prozent erzielt. Damit schlagen sie Anleihen (2 Prozent) und Geldmarktpapiere (0,8 Prozent) deutlich.2

Risiken und Grenzen des Inflationsschutzes durch Aktien
Aktien bieten zwar langfristig einen guten Schutz gegen Inflation, eine kurzfristige Garantie gibt es jedoch nicht. In Phasen sehr hoher Inflation können Unternehmen unter Druck geraten, insbesondere wenn Konsumenten ihre Ausgaben reduzieren oder die Produktionskosten explodieren. Außerdem sind Aktienmärkte volatil, sodass kurzfristige Kursverluste jederzeit möglich sind. Eine breite Diversifikation und ein langer Anlagehorizont sind daher entscheidend.

Fazit
Wie die Vergangenheit gezeigt hat, gelten Aktien als effektives Mittel, um Vermögen vor dem schleichenden Wertverlust durch Inflation zu schützen. Unternehmen können ihre Preise anpassen und so ihre Gewinne und Dividenden wahren. Dennoch sollten Anleger auf eine breite Streuung und einen langfristigen Anlagehorizont achten, um die Vorteile des Inflationsschutzes optimal zu nutzen. Eine Möglichkeit dazu bieten Investments oder Sparpläne in breit gestreute Aktien-ETFs.

Quellen: 1) Deutsche Bundesbank, Negative reale Verzinsung von Einlagen kein neues Phänomen 2) Das Investment, Welche Rendite Aktien seit 1900 erzielt haben

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