ETFs (Exchange Traded Funds)

Exchange Traded Funds (ETFs) sind Investmentfonds und werden an der Börse gehandelt. Sie verteilen das investierte Kapital auf ausgesuchte Wertpapiere und versuchen so, die Wertentwicklung von Indizes nachzubilden. Diese Anlageform erlaubt es Anlegern, breit gestreut zu investieren und damit das Risiko zu senken. Sinken einzelne Aktien eines ETFs, können andere Aktien diese Verluste abfedern. Im Gegensatz zu Fonds werden ETFs nicht aktiv gemanagt.

Interessant für

Anleger (vor allem Einsteiger), die mit weniger Zeitaufwand in einen Index statt in einzelne Wertpapiere investieren möchten.

Vorteile von ETFs

  • Geringe Kosten: Bei ETFs fallen im Vergleich zu Investment​fonds keine Ausgabe​aufschläge beim Erwerb eines Fondsanteils an. Auch die Verwaltungs​gebühr ist relativ niedrig, da hier auf aktives Management verzichtet wird.
  • Risiko​streuung: ETFs bestehen aus mehreren Wertpapieren und bilden einen Index ab. Durch diese breite Anlage​streuung minimieren Sie schon mit einem einzigen Kauf das Risiko eines Totalverlustes.
  • Sonder​vermögen: Das in ETFs investierte Kapital wird als Sonder​vermögen gehandelt. Kunden​einlagen bleiben somit auch im Falle einer Insolvenz des Emittenten erhalten.
  • Schnell verfügbar: Genau wie Aktien können ETFs permanent an der Börse gehandelt werden. Anleger können daher kurzfristig über ihr Kapital verfügen.

Nachteile von ETFs

  • Passives Management: Da ETFs auf passivem Management basieren, können etwaige Verluste bei fallenden Kursen nicht durch aktives Umschichten des Fonds ausgeglichen werden.
  • Verlustrisiko: ETFs unterliegen marktüblichen Kurs​schwankungen. Diese können für den Aktionär einen Verlust bedeuten.
  • Begrenzte Gewinne: ETF-Produkte bilden einen Indizes nach. Die Gewinne können also nicht größer sein als der Gesamtwert des abzubildenden Indizes.