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Vor dem Urlaub lohnt sich ein kurzer Depotcheck. Nicht, weil jede Reise automatisch Handlungsbedarf auslöst, sondern weil Kursschwankungen, offene Orders, auslaufende Produkte oder Sicherheitsfragen während der Abwesenheit schnell übersehen werden können. Gerade in den Sommermonaten können geringere Handelsvolumina stärkere Kursbewegungen begünstigen.
- Anlagehorizont prüfen
Für langfristige Anlegerinnen und Anleger mit breit gestreuten ETFs oder Qualitätsaktien besteht vor einer Reise häufig kein akuter Handlungsbedarf. Wer dagegen kurzfristig agiert, stark konzentrierte Einzelpositionen hält oder gehebelte Produkte nutzt, sollte das Depot vor der Abreise genauer prüfen. - Einzelpositionen kritisch durchsetzen
- Passen die Positionen noch zur persönlichen Anlagestrategie?
- Sind einzelne Gewichtungen deutlich zu groß geworden?
- Gibt es Aktien mit erhöhtem Nachrichten-, Branchen- oder Währungsrisiko?
- Sind Gewinne angelaufen, die abgesichert oder teilweise realisiert werden sollen?
- Gibt es Positionen, die nicht mehr zur eigenen Risikobereitschaft passen? - Orders und Limits sind sinnvoll
Stop-Lossoder Trailing-Stop-Orders können helfen, Verluste zu begrenzen oder Gewinne teilweise zu sichern. Dabei ist wichtig: Wird eine Stop-Marke erreicht, erfolgt der Verkauf in der Regel zum nächsten handelbaren Kurs. Dieser kann bei starken Kurssprüngen unter der gesetzten Marke liegen. Zu enge Stopps können außerdem dazu führen, dass Positionen bei normalen Schwankungen verkauft werden.
GENO Broker unterstützt Anleger im Rahmen ihres Wertpapierhandels unter anderem mit folgenden Orderarten:
- Market-Order (Billigst/Bestens): Sofortige Ausführung zum aktuell besten verfügbaren Preis am Markt.
- Limit-Order: Ein Kauf- oder Verkaufsauftrag, der an ein von Ihnen festgelegtes Preislimit gebunden ist.
- Stop-Order (Stop Loss / Stop Buy): Ein Auftrag, der automatisch aktiv wird, wenn ein bestimmter Grenzkurs (Stoppkurs) erreicht oder überschritten wird.
- Trailing Stop-Order: Eine dynamische Stop-Order, die sich dem aktuellen Kursverlauf anpasst. Sie sichert Gewinne ab, indem der Stop-Abstand bei steigenden Kursen automatisch nachgezogen wird. - Spekulative Produkte vor der Reise kontrollieren
Besondere Aufmerksamkeit verdienen Optionsscheine, Knock-out-Produkte, Zertifikate oder andere Produkte mit Hebel, Laufzeitende oder Schwellen. Läuft ein Produkt während der Reise aus oder kann eine Barriere berührt werden, sollte vorab entschieden werden, ob die Position gehalten, reduziert oder geschlossen wird. - Liquidität und Sparpläne im Blick behalten
Vor der Abreise sollte geprüft werden, ob das Verrechnungskonto ausreichend gedeckt ist, etwa für Sparpläne, Gebühren, Steuern oder bereits erteilte Orders. Wer regelmäßig investiert, sollte außerdem sicherstellen, dass Sparpläne weiterhin zur eigenen Liquidität passen. - Digitale Sicherheit nicht vergessen
- Starkes Passwort und Zwei-Faktor-Authentifizierung verwenden.
- Keine Depotgeschäfte über unsichere öffentliche WLANs im Urlaub tätigen.
- Notfallnummern der Bank oder des Brokers griffbereit speichern.
- Bei Verlust des Smartphones sofort Gerät, SIM-Karte und Banking-Zugänge sperren lassen
Zusammenfassung: Kurze Urlaubs-Checkliste
- Depotstruktur und Risikokonzentrationen prüfen.
- Offene Orders, Limits und Stopps kontrollieren.
- Hebelprodukte und auslaufende Wertpapiere gesondert bewerten.
- Verrechnungskonto und Sparpläne prüfen.
- Broker-Zugang, App-Sicherheit und Notfallkontakte vorbereiten.
- Entscheiden, ob während des Urlaubs gar nicht, nur im Notfall oder regelmäßig geprüft werden soll.
Fazit
Ein urlaubsfestes Depot bedeutet nicht, hektisch alles zu verkaufen. Sinnvoll ist vielmehr ein strukturierter Check: Passt das Risiko, sind kritische Positionen abgesichert, funktionieren Zugänge sicher und gibt es einen Plan für den Notfall? Wer diese Punkte vor der Reise klärt, kann den Urlaub entspannter genießen.
Quelle: www.captrader.com, „Regelmäßiges Einkommen durch Aktien mit monatlicher Dividende“
Wie kann man in Dividenden-ETFs investieren?
Eine Möglichkeit, ein passives Einkommen mit Dividenden aufzubauen, sind auch ausschüttende Dividenden-ETFs. Dazu ein Tipp der ETF-Plattform extraETF:
- Mit einer durchdachten Kombination von vierteljährlich ausschüttenden Dividenden-ETFs lassen sich monatliche Ausschüttungen realisieren.
- Der iShares STOXX Global Select Dividend 100 schüttet im Januar, April, Juli und Oktober aus.
- Der SPDR S&P Global Dividend Aristocrats beginnt im Februar, gefolgt von Ausschüttungen im Mai, August und November.
- Die verbleibenden Monate – März, Juni, September und Dezember – deckt der Invesco FTSE Emerging Markets High Dividend Low Volatility ETF ab.
- Auf diese Weise lässt sich laut extraETF ein Portfolio zusammenstellen, das monatlich Erträge generiert.
Bitte beachten Sie folgende Punkte:
Dividenden: Dividenden und die Dividendenrendite sind nicht in Stein gemeißelt, sondern stellen variable Größen dar. Ein guter Dividendenzahler von gestern kann schon heute zur Kürzung oder Streichung der Dividende gezwungen sein. Sie hängen vom unternehmerischen Erfolg einer Firma ab.
Passives Einkommen. Um passives Einkommen zu generieren, muss ein Kapitalstock vorhanden sein. Dazu folgendes Beispiel: Bei einer Anlagesumme von 25.000 Euro und einer Dividendenrendite von 5 Prozent ergibt sich ein passives monatlichen Einkommen von rund 104 Euro (= 25.000 EUR x 5% / 12).
Steuer: Bei Dividenden handelt es sich um Einkünfte aus Kapitalvermögen. Sie unterliegen damit der Abgeltungssteuer. Bei Dividenden von US-Aktien sind noch einige Besonderheiten zu beachten. Welche Aspekte aus steuerlicher Sicht relevant sind, erklärt Ihnen Ihre Steuerberaterin oder Ihr Steuerberater.
Bitte beachten Sie:
Die Angaben auf dieser Seite sind ausschließlich zur allgemeinen Information bestimmt und stellen keine Anlageberatung dar. Die erteilten Informationen haben keinen Bezug zu Ihren spezifischen Anlagezielen, zu Ihrer finanziellen Situation oder zu sonstigen bestimmten Umständen. Sie sind kein Angebot bzw. keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers oder eines sonstigen Finanzproduktes. Das gilt auch dann, wenn einzelne Emittenten oder Wertpapiere erwähnt werden.
Eine auf Ihre individuellen Verhältnisse abgestellte anleger- und objektorientierte Beratung kann hierdurch nicht ersetzt werden. Detaillierte Informationen zu den Produkten sind den jeweils gesetzlich vorgeschriebenen Verkaufsunterlagen (z.B. Verkaufsprospekt, Basisinformationsblätter, Jahres- und Halbjahresberichte) zu entnehmen, die beim Emittenten in deutscher Sprache angefordert werden können.
Risikohinweise:
Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen und damit sind Kursverluste bis zum Totalverlust möglich. Zudem besteht ein Emittentenrisiko. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten können Verluste bis zum Totalverlust eintreten. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Bei Performanceangaben handelt es sich um Bruttowertangaben, bei denen Provisionen, Gebühren und andere Entgelte nicht berücksichtigt werden. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.