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Ausschüttungsquote

Die Ausschüttungsquote bei Dividenden gibt an, welcher Anteil des erwirtschafteten Gewinns eines Unternehmens in Form von Dividenden an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Sie wird in der Regel als Prozentsatz ausgedrückt und berechnet sich wie folgt:

formel für die ausschüttungsquote

Beispiel: Deutsche Telekom

formel ausschüttungsquote am beispiel

Eine hohe Ausschüttungsquote bedeutet, dass ein großer Teil des Gewinns an die Aktionäre ausgeschüttet wird, während eine niedrige Quote darauf hinweist, dass das Unternehmen den Gewinn eher im Unternehmen behält. Das heißt jedoch nicht, dass eine hohe Ausschüttungsquote pauschal als gut und eine niedrige als schlecht zu bewerten ist. Schüttet ein Unternehmen zu viel aus, kann das seinen finanziellen Spielraum und damit seine zukünftige Wettbewerbsfähigkeit einschränken. Eine niedrige Ausschüttungsquote kann hingegen sinnvoll sein, wenn sich das Unternehmen in der Wachstumsphase befindet und/oder vor großen Investitionen steht. Der einbehaltene Gewinn kann zur Finanzierung der Expansion verwendet werden. Letztendlich hängt die Bewertung der Ausschüttungsquote also stark von der jeweiligen Unternehmensstrategie ab.

Zur Information: Die DAX-Unternehmen weisen im historischen Schnitt eine Ausschüttungsquote von 47 Prozent aus.

Ausschüttungsquote Grobe Beurteilung

0 bis 40 Prozent

>> konservativ

  • Großer Teil des Gewinns bleibt im Unternehmen, der z. B. für Expansion, Reinvestition oder Schuldenabbau verwendet werden kann
  • Geringe Ausschüttungsquoten sind häufig bei Wachstumsunternehmen zu beobachten, da diese den Gewinn in der Regel für die Expansion einsetzen

40 bis 60 Prozent

>> ausgewogen

  • Typisch für etablierte Unternehmen
  • Gute Balance zwischen Dividende und Wachstum
  • Oft nachhaltig

60 bis 90 Prozent

>> hoch

  • Hohe Dividendenorientierung
  • Weniger Spielraum bei Gewinnrückgang
  • Risiko einer Kürzung steigt

Quelle: DZ BANK, Publikation „Aktienstrategie“, 19. Februar 2026

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