Das Wichtigste zu Dividenden kurz zusammengefasst:
- Dividendenaktien können ein zusätzliches Einkommen ermöglichen. Besonders europäische Unternehmen bieten häufig attraktive Dividendenrenditen. Zu den sogenannten Dividendenaristokraten zählen Unternehmen, die ihre Dividenden über viele Jahre hinweg kontinuierlich gesteigert haben.
- Monatliche Erträge erfordern eine bestimmte Portfolio-Struktur. Da europäische Unternehmen meist nur einmal jährlich ausschütten, können Anleger verschiedene Aktien, US-REITs oder ausschüttende Dividenden-ETFs mit unterschiedlichen Auszahlungsterminen kombinieren, um regelmäßige Erträge über das Jahr zu erzielen. Die Höhe des passiven Einkommens richtet sich nach Anlagesumme und Dividendenrendite.
Wie sich ein Dividenden-Portfolio zusammenstellen lässt, das monatliche Erträge generiert. Geeignet für alle, die sich ein zweites Einkommen wünschen.
Ein zweites Gehalt – ganz ohne zweiten Job? Das ist der Traum vieler. Etwa, um die steigenden Lebenshaltungskosten zu decken. Oder um sich Extras zu gönnen. Ein monatliches Zusatzeinkommen, das muss kein Traum bleiben. Es gilt, sein Geld für sich arbeiten zu lassen. Eine Möglichkeit dazu ist es, in Dividendenaktien zu investieren.
Wo finden Anleger dividendenstarke Unternehmen?
Gerade europäische Unternehmen verfolgen in der Regel eine attraktive Dividendenpolitik. So liegt die Dividendenrendite beim EURO STOXX 50 Index aktuell bei knapp über drei Prozent. Bei bestimmten Titeln ist noch deutlich mehr drin. Die DZ BANK hat eine Liste mit „Dividendenaristokraten“ erstellt. Das sind Aktien, bei denen die Dividende über lange Zeiträume kontinuierlich gewachsen ist. Weitere Voraussetzung ist eine überdurchschnittliche Dividendenrendite.
Auf der Liste der „Dividendenaristokraten“ findet sich eine Reihe deutscher Unternehmen. Dazu zählen die Hannover Rück (Dividendenrendite: 5,0%), die Münchener Rück (5,0%), die Allianz (4,5%) oder Fresenius Medical Care (3,9%). Nimmt man Europa hinzu, gehören auch die Großbank BNP Paribas (5,9%), der Pharmakonzern Sanofi (5,5%), die Versorger Enel (5,1%) und der Versicherer Generali (4,4%) zu den Dividendenaristokraten.
Wie erhält man monatliche Erträge aus Dividenden?
Die meisten europäischen Unternehmen zahlen ihre Dividende nur einmal jährlich. Vereinzelt auch halb- und vierteljährlich. Um monatlich eine Ausschüttung zu erhalten, müssen diese über das Jahr verteilt zu unterschiedlichen Zeitpunkten eintreffen. Das ist in der Praxis kaum hinzubekommen. In Deutschland zahlt zum Beispiel die große Mehrzahl der Aktiengesellschaften ihre Dividende in den Monaten April, Mai und Juni. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Dividenden auf einem separaten Konto anzusammeln. Jeden Monat wird dann ein Zwölftel auf das Girokonto überwiesen.
Quelle: www.captrader.com, „Regelmäßiges Einkommen durch Aktien mit monatlicher Dividende“
Wie kann man in Dividenden-ETFs investieren?
Eine Möglichkeit, ein passives Einkommen mit Dividenden aufzubauen, sind auch ausschüttende Dividenden-ETFs. Dazu ein Tipp der ETF-Plattform extraETF:
- Mit einer durchdachten Kombination von vierteljährlich ausschüttenden Dividenden-ETFs lassen sich monatliche Ausschüttungen realisieren.
- Der iShares STOXX Global Select Dividend 100 schüttet im Januar, April, Juli und Oktober aus.
- Der SPDR S&P Global Dividend Aristocrats beginnt im Februar, gefolgt von Ausschüttungen im Mai, August und November.
- Die verbleibenden Monate – März, Juni, September und Dezember – deckt der Invesco FTSE Emerging Markets High Dividend Low Volatility ETF ab.
- Auf diese Weise lässt sich laut extraETF ein Portfolio zusammenstellen, das monatlich Erträge generiert.
Quelle: extraETF, Online-Beitrag: „Jeden Monat Ausschüttungen“
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Bitte beachten Sie folgende Punkte:
Dividenden: Dividenden und die Dividendenrendite sind nicht in Stein gemeißelt, sondern stellen variable Größen dar. Ein guter Dividendenzahler von gestern kann schon heute zur Kürzung oder Streichung der Dividende gezwungen sein. Sie hängen vom unternehmerischen Erfolg einer Firma ab.
Passives Einkommen. Um passives Einkommen zu generieren, muss ein Kapitalstock vorhanden sein. Dazu folgendes Beispiel: Bei einer Anlagesumme von 25.000 Euro und einer Dividendenrendite von 5 Prozent ergibt sich ein passives monatlichen Einkommen von rund 104 Euro (= 25.000 EUR x 5% / 12).
Steuer: Bei Dividenden handelt es sich um Einkünfte aus Kapitalvermögen. Sie unterliegen damit der Abgeltungssteuer. Bei Dividenden von US-Aktien sind noch einige Besonderheiten zu beachten. Welche Aspekte aus steuerlicher Sicht relevant sind, erklärt Ihnen Ihre Steuerberaterin oder Ihr Steuerberater.
Quelle: stoxx.com, Euro Stoxx 50, Factsheet, 5. Juni 2026
Quelle: DZ BANK, Aktienstrategie Value Ideas, 20. Mai 2026
Quelle: www.captrader.com, „Regelmäßiges Einkommen durch Aktien mit monatlicher Dividende“
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